Antistax Venencreme

STADA Consumer Health Deutschland GmbH

PZN: 10347319

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Creme

Anwendungsgebiete von Antistax Venencreme

  • Das Arzneimittel wird traditionell angewendet zur Linderung von Beschwerden und Schweregefühl der Beine im Zusammenhang mit leichten venösen Durchblutungsstörungen.
  • Die Venencreme ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist.

Dosierung

  • Wenden Sie die Venencreme immer genau nach der Anweisung an.
  • Erwachsene:
    • 1 - 3-mal täglich eine dünne Schicht auf die betroffenen Bereiche auftragen.
  • Kinder und Jugendliche:
    • Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen
  • Für konkrete Dosierungsempfehlungen bei eingeschränkter Nieren-, Leberfunktion gibt es keine hinreichenden Daten.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die empfohlene Anwendungsdauer beträgt 4 Wochen.
    • Wenn die Symptome länger als 2 Wochen während der Anwendung des Arzneimittels anhalten, sollte ein Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultiert werden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Die Venencreme ist gut verträglich. Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet.

Gegenanzeigen

  • Die Venencreme darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Extrakt aus roten Weinrebenblättern oder einen der sonstigen Bestandteile (insbesondere Salicylsäure) dieses Arzneimittels sind.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • Kontaktallergien und/oder Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut wie Juckreiz und Rötung, Nesselsucht (Urtikaria) wurden berichtet. Die Häufigkeit ist nicht bekannt. Beim Auftreten von Kontaktekzemen und/oder Überempfindlichkeitsreaktionen sollte das Arzneimittel abgesetzt werden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Anwendungshinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bei entzündlichen Hautveränderungen, Venenentzündung oder Verhärtung des Unterhautgewebes, starken Schmerzen, Geschwüren, plötzlicher Schwellung eines oder beider Beine, Herz- oder Nierenkrankheiten, sollte ein Arzt konsultiert werden.
    • Das Arzneimittel darf nicht auf verletzter Haut, im Augenbereich oder auf Schleimhäuten angewendet werden.
    • Der Anwender sollte bei fortdauernden Krankheitssymptomen oder beim Auftreten anderer als der erwähnten Nebenwirkungen einen Arzt oder eine andere im Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultieren.
    • Kinder und Jugendliche
      • Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird wegen fehlender Daten nicht empfohlen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es wurden keine Studien zur Auswirkung auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.

Aktiver Wirkstoff

  • Weinblätter Dickextrakt (28.2 mg pro 1 Gramm)

Sonstige Bestandteile

  • Cetomacrogol 1000
  • Cetylstearylalkohol
  • Citronenöl
  • Decyl oleat
  • Harnstoff
  • Isopropyl myristat
  • Propylenglycol
  • Salicylsäure
  • Wasser, gereinigt

Wechselwirkungen

  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Zu Wechselwirkungen wurden keine Studiendaten erhoben.
    • Bisher sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt.
    • Informieren Sie bitte dennoch Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden oder vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.