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Vagiflor mykomed 200 mg Vaginaltabletten

SANAVITA Pharmaceuticals GmbH

PZN: 15579773

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

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Darreichungsform: Vaginaltabletten

Anwendungsgebiete von Vagiflor mykomed 200 mg Vaginaltabletten

  • Das Präparat ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen der Scheide. Der Wirkstoff Clotrimazol hemmt das Wachstum und die Vermehrung von Pilzzellen wie z. B. Sprosspilzen (Hefen) sowie eine Reihe weiterer Pilze und einiger Bakterien.
  • Es wird angewendet bei:
    • Ausfluss, bedingt durch Pilze (meist Candida).
    • Entzündung der Scheide durch Pilze.
    • Superinfektionen mit Clotrimazol-empfindlichen Bakterien.

Dosierung

  • Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung in der Gebrauchsinformation an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
    • 1-mal täglich wird abends an 3 aufeinanderfolgenden Tagen 1 Vaginaltablette möglichst tief in die Scheide eingeführt.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Im Allgemeinen ist bei einer Scheidenentzündung, verursacht insbesondere durch Pilze, eine 3-Tage-Behandlung ausreichend. Falls erforderlich, kann eine zweite Behandlung über 3 Tage durchgeführt werden.
    • Die Anzeichen einer Scheidenentzündung, die durch Pilze verursacht ist (wie Juckreiz, Ausfluss, Brennen), gehen im Allgemeinen innerhalb der ersten 4 Tage nach Beginn der Behandlung deutlich zurück. Falls nach 4 Tagen keine deutliche Besserung der Symptome eintritt, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Präparates zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Sollten Sie die Anwendung am Abend vergessen haben, können Sie die Anwendung im Verlauf des folgenden Vormittags nachholen.

 

  • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
    • Um eine vollständige Ausheilung der Infektion zu erreichen und einem Rückfall vorzubeugen, sollten Sie möglichst die Behandlung nicht vorzeitig beenden oder unterbrechen. Wenn Sie dies dennoch tun, ist eine Wiederkehr der Beschwerden zu befürchten, da Ihre Pilzinfektion wahrscheinlich noch nicht richtig ausgeheilt ist.
    • Die Behandlung sollten Sie nicht schon nach dem Abklingen der Beschwerden abbrechen, sondern über 3 Tage konsequent fortführen (wie unter „Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis" beschrieben).

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeigen

  • Das Präparat darf nicht angewendet werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Clotrimazol oder einen der sonstigen Bestandteile sind.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000
    • Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • Selten:
        • Hautreaktionen an den behandelten Hautstellen (z. B. Brennen, Stechen, Rötung).
  • Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt über aufgetretene Nebenwirkungen, damit er diese gegebenenfalls spezifisch behandeln kann.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wichtige Hinweise

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Clotrimazol - urogenital

  • Patientin sollte einen Arzt konsultieren bei
    • Fieber (Temperaturen von 38 °C und darüber)
    • Unterleibsschmerzen
    • Rückenschmerzen
    • schlecht riechendem Vaginalausfluss
    • Übelkeit
    • Vaginalblutungen und/oder verbunden mit Schulterschmerzen
  • darf in den folgenden Fällen nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden:
    • bei erstmaligem Auftreten der Erkrankung
    • wenn die Erkrankung häufiger als 4mal im Verlauf der vergangenen 12 Monate aufgetreten ist
  • bei gleichzeitiger Infektion der Schamlippen und angrenzender Bereiche bzw. bei ärztlich diagnostizierten Entzündungen von Eichel und Vorhaut des Partners durch Hefepilze
    • sollte beim Partner eine entsprechende Behandlung erfolgen
    • zur Vermeidung einer möglichen Reinfektion sollte daher gleichzeitig der Partner ärztlich untersucht werden
  • gleichzeitige Anwendung von Desodorantien oder Mitteln zur Intimhygiene
    • Minderung der Wirksamkeit von Clotrimazol kann nicht ausgeschlossen werden
    • besondere Vorsicht erforderlich
  • Schwangerschaft
    • besondere Vorsicht während der Schwangerschaft
    • bei einer Behandlung mit dem Applikator während der Schwangerschaft besteht die Möglichkeit, dass die Fruchtblase bzw. das Ungeborene verletzt werden
    • sollte im 1. Tirmenon nur unter besonderer Vorsicht und unter vorheriger Berücksichtigung alternativer Therapeutika angewendet werden
  • Stillzeit
    • besondere Vorsicht während der Stillzeit
  • Kinder und Jugendliche
    • bei Kindern vor der Therapie eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich, da bisher keine ausreichenden Erfahrungen für eine allgemeine Empfehlung dieser Darreichungsform für diese Altersgruppe vorliegen
  • ärztliche Untersuchung und Diagnose macht eine gezielte Behandlung möglich
    • denn für den Patienten erkennbare Symptome wie Rötungen, Brennen, Juckreiz, Ausfluss und schmerzhafte Entzündungen der Scheide können auch Ursachen haben, bei denen Clotrimazol nicht wirksam ist
  • allgemein
    • Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren
    • Augenkontakt vermeiden
    • nicht einnehmen
  • Hinweise zu Hilfsstoffen beachten (Fachinformation)

Anwendungshinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich
    • Befragen Sie bitte Ihren Arzt:
      • bei erstmaligem Auftreten der Erkrankung.
      • wenn bei Ihnen während der vergangenen 12 Monate mehr als 4 derartige Pilzinfektionen aufgetreten sind.
    • Hinweis:
      • Bei gleichzeitiger Infektion der Schamlippen und angrenzender Bereiche bzw. bei ärztlich diagnostizierten Entzündungen von Eichel und Vorhaut des Partners durch Pilze, sollte bei den Partnern eine zusätzliche lokale Behandlung mit den dafür vorgesehenen Darreichungsformen von Clotrimazol durchgeführt werden.
      •  

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich

Aktiver Wirkstoff

  • Clotrimazol (200 mg pro 1 Stück)

Sonstige Bestandteile

  • Adipinsäure
  • Lactose 1-Wasser
  • Magnesium stearat
  • Maisstärke
  • Natrium hydrogencarbonat
  • Polysorbat 80
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Stearinsäure

Wechselwirkungen

  • Bei Anwendung mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Clotrimazol vermindert die Wirksamkeit von Amphotericin und anderen Polyenantibiotika (Nystatin, Natamycin).